Kurz erklärt

Blech zur Abdichtung von Übergängen, etwa zwischen Dach und Kamin.

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Die Kurzdefinitionen sind bewusst allgemeinverständlich formuliert und ersetzen keine fachliche Prüfung oder individuelle Beratung.

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Anschlussblech einfach erklärt

Was ist ein Anschlussblech?

Ein Anschlussblech dichtet den Übergang zwischen der Dacheindeckung und einem Bauteil ab, das aus dem Dach herausragt oder an das Dach grenzt. Typische Stellen sind Schornsteine, die Hauswand bei einem Anbau, Gauben und Dachfenster. Das Blech wird an dem aufragenden Bauteil hochgeführt und mit der Eindeckung verbunden. So läuft Regenwasser über die Dachfläche ab und gelangt nicht in die Fuge dazwischen.

Verwendet werden vor allem Titanzink, Kupfer, Aluminium, Edelstahl oder beschichteter Stahl. Die obere Kante deckt meist eine Kappleiste oder ein Überhangblech ab, das an der Wand befestigt ist. Rund um den Schornstein bilden mehrere zugeschnittene Bleche zusammen die sogenannte Kaminverwahrung. Statt Blech kommen heute auch flexible Anschlussbänder zum Einsatz, die sich der Form der Ziegel anpassen.

Warum ist es wichtig?

Anschlüsse gehören zu den empfindlichsten Stellen eines Daches. Dort treffen Bauteile und Materialien aufeinander, die sich bei Wärme, Kälte und Wind unterschiedlich bewegen. Fugen können reißen, Dichtstoffe altern und Bleche sich lösen. Dann läuft Wasser in den Spalt zwischen Dach und Bauteil, oft ohne dass es von außen auffällt.

Innen zeigt sich der Schaden manchmal erst spät, etwa als Fleck an der Decke neben dem Schornstein. Bis dahin können Holz und Dämmung lange feucht gewesen sein. Hinter breiten Schornsteinen sammeln sich zudem Laub und Schmutz. Staut sich dort Wasser, kann es über den Rand des Blechs laufen. Bei Sturm kann der Wind lose Bleche anheben. Sie klappern, verbiegen sich oder reißen ab.

Wann wird es zum Thema?

  • Bei Feuchte rund um den Schornstein oder an Wänden, an die das Dach anschließt, etwa Flecken an Decken, nasse Hölzer im Dachraum oder abblätternder Putz.
  • Nach einem Sturm, wenn Bleche abstehen, verbogen sind oder bei Wind klappern.
  • Bei sichtbaren Mängeln wie gerissenen Dichtstofffugen, einer gelösten Kappleiste oder Rost.
  • Bei einer Dachsanierung oder Neueindeckung, weil die Anschlüsse dann in der Regel neu ausgeführt werden.
  • Bei einer Fassadendämmung, etwa mit einem Wärmedämmverbundsystem, wenn ein Dach an die gedämmte Wand anschließt.

Gut zu wissen

  • Arbeiten an Anschlüssen gehören wegen der Absturzgefahr in die Hände eines Dachdecker- oder Klempnerbetriebs. Vom Boden und vom Dachboden aus können Sie selbst nach Auffälligkeiten sehen.
  • Fugen aus Dichtstoff sind Wartungsfugen. Sie halten nicht so lange wie das Blech und sollten regelmäßig geprüft und bei Bedarf erneuert werden.
  • Nicht alle Metalle vertragen sich. Läuft Wasser von Kupfer auf Zink oder verzinkten Stahl, kann das unedlere Metall korrodieren.
  • Metall dehnt sich bei Wärme aus. Lange Bleche brauchen deshalb Spielraum oder Dehnungsausgleicher, sonst können sie sich verformen oder reißen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Anschlussblech und Kaminverwahrung?

Anschlussblech ist der allgemeine Begriff für Bleche an Übergängen zwischen Dach und aufragenden Bauteilen. Die Kaminverwahrung ist die vollständige Einfassung eines Schornsteins. Sie besteht aus mehreren solchen Blechen für Vorderseite, Seiten und Rückseite.

Woran erkenne ich ein undichtes Anschlussblech?

Hinweise sind Wasserflecken an Decken oder Wänden neben Schornstein oder Wandanschluss, feuchte Hölzer im Dachraum, gerissene Fugen, abstehende oder rostige Bleche und eine gelöste Kappleiste. Dann sollte ein Fachbetrieb den Anschluss prüfen.

Wie oft sollte man Anschlüsse am Dach kontrollieren?

Eine feste Vorschrift gibt es nicht. Sinnvoll ist ein regelmäßiger Blick vom Boden und vom Dachboden aus, etwa im Herbst, und nach jedem Sturm. Dichtstofffugen und Befestigungen prüft ein Fachbetrieb bei einer Wartung des Daches.

Kann ich ein undichtes Anschlussblech selbst abdichten?

Davon ist abzuraten. Auf dem Dach besteht Absturzgefahr, und eine schnelle Abdichtung mit Dichtstoff verdeckt die Ursache oft nur für kurze Zeit. Lassen Sie den Anschluss von einem Dachdecker- oder Klempnerbetrieb instand setzen.

Was kostet es, ein Anschlussblech zu erneuern?

Das hängt von Lage und Größe des Anschlusses ab, vom Material, vom Zustand von Eindeckung und Mauerwerk und vom Zugang zum Dach. Einen belastbaren Preis gibt es erst nach einer Besichtigung und einem Angebot.

Zahlt die Versicherung, wenn es am Schornstein hereinregnet?

Hat ein Sturm das Blech beschädigt, kann die Wohngebäudeversicherung zuständig sein. Undichtigkeiten durch Alterung, Verschleiß oder fehlende Wartung sind in der Regel nicht versichert. Was gilt, steht in Ihren Vertragsbedingungen.

🤖 Text KI-generiert und redaktionell zusammengestellt. Noch nicht fachlich freigegeben.

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AnschlussblechSie sind hierAttikaAufkantung am Rand eines Flachdaches oder einer Dachterrasse.DachOberer Abschluss eines Gebäudes; schützt vor Regen, Schnee, Wind und Witterung.DachablaufEntwässerungselement, vor allem auf Flachdächern, über das Regenwasser abgeführt wird.DachdurchdringungStelle, an der z. B. Kamin, Lüftungsrohr oder Kabel durch die Dachfläche geführt wird.DacheindeckungÄußere Schutzschicht eines geneigten Dachs, z. B. aus Ziegeln oder Dachsteinen.DachentlüftungBelüftungselemente oder -bereiche, die Feuchtigkeit aus dem Dachaufbau abführen.DachfirstOberste Linie eines geneigten Daches, an der zwei Dachflächen zusammentreffen.DachgaubeAufbau im geneigten Dach, der zusätzlichen Raum und Fensterfläche schafft.DachhautÄußerste Schicht des Daches, die direkt der Witterung ausgesetzt ist.DachkehleInnere Schnittlinie zweier Dachflächen, in der besonders viel Regenwasser zusammenläuft.DachlatteWaagerechte Holzlatte, an der Dachziegel oder Dachsteine befestigt werden.DachsteinDacheindeckung meist aus Beton; erfüllt eine ähnliche Funktion wie ein Dachziegel.DachstuhlTragende Konstruktion eines Daches, meist aus Holz.DachüberstandTeil des Daches, der über die Außenwand hinausragt und Fassade sowie Fenster mit schützt.DachziegelDacheindeckung meist aus Ton; schützt die Dachkonstruktion und leitet Regen ab.DampfbremseSchicht, die begrenzt, wie viel Wasserdampf aus dem Innenraum in die Dämmung gelangt.DampfsperreSehr dampfdichte Schicht, die den Feuchteeintrag in Bauteile stark reduziert.FlachdachDach mit geringer Neigung, bei dem Abdichtung und Entwässerung besonders wichtig sind.HinterlüftungLuftschicht hinter Bauteilen, die Feuchtigkeit abtransportieren und Bauteile trockener halten kann.KehlbalkenWaagerechter Balken, der gegenüberliegende Sparren verbindet und aussteift.KonterlattungLattenlage zwischen Unterdeckung und Dachlatten; schafft einen Lüftungsraum.NotentwässerungZusätzlicher Ablaufweg für den Fall, dass die normale Dachentwässerung überlastet oder verstopft ist.OrtgangSeitlicher Abschluss einer geneigten Dachfläche am Giebel.PfetteWaagerechter Tragbalken im Dachstuhl, auf dem Sparren aufliegen können.PultdachDach mit nur einer geneigten Dachfläche.SatteldachDachform mit zwei geneigten Dachflächen, die sich am First treffen.SchneefanggitterVorrichtung, die abrutschende Schneemassen auf dem Dach zurückhalten soll.SparrenSchräg verlaufende Balken im Dachstuhl, die den Dachaufbau tragen.SturmklammerBefestigung, die Dachziegel gegen Windsog und starken Wind sichert.TraufeUnterer Dachrand, an dem Regenwasser in die Dachrinne läuft.UnterspannbahnSchutzschicht unter der Dacheindeckung, die eingedrungene Feuchtigkeit ableiten kann.WalmdachDachform mit geneigten Dachflächen auch an den Giebelseiten.
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