Ausführlich erklärt
Regensammler einfach erklärt
Was ist ein Regensammler?
Ein Regensammler ist ein Bauteil, das in ein Fallrohr eingesetzt wird und Regenwasser abzweigt. Über einen Schlauch oder ein kurzes Rohr fließt das Wasser in eine Regentonne oder einen anderen Behälter. Was dort nicht hineinpasst, läuft wie gewohnt im Fallrohr weiter nach unten.
Viele Regensammler haben einen Überlaufstopp, auch Füllautomatik genannt. Ist die Tonne voll, fließt kein Wasser mehr hinein, sondern weiter durchs Fallrohr. Dafür wird der Sammler auf Höhe des gewünschten Wasserstands eingesetzt, meist knapp unter dem Tonnenrand. Einfache Fallrohrklappen leiten dagegen das gesamte Wasser ab, solange sie offen sind. Ausführungen mit Sieb, oft Fallrohrfilter genannt, halten Laub zurück. Sie werden auch genutzt, um eine Zisterne zu füllen.
Warum ist er wichtig?
Mit einem Regensammler lässt sich Regenwasser ohne großen Aufwand für den Garten nutzen. Das spart Trinkwasser, und viele Pflanzen vertragen weiches Regenwasser gut. Ohne Überlaufstopp läuft eine volle Tonne aber über. Das Wasser sammelt sich dann direkt am Haus und kann Sockel und Keller durchfeuchten.
Wichtig ist auch: Regenwasser ist kein Trinkwasser. Es kann Schmutz vom Dach und Keime enthalten. Zum Gießen eignet es sich gut, zum Trinken, Kochen oder für die Körperpflege nicht. Eine Regentonne darf deshalb nicht direkt mit der Trinkwasserleitung verbunden werden. Auch der Schlauch vom Außenwasserhahn sollte nicht in der Tonne hängen. Fällt der Druck in der Leitung ab, könnte sonst Wasser aus der Tonne zurückgesaugt werden.
Wann wird er zum Thema?
- Wenn Sie Regenwasser für den Garten sammeln möchten und ein Fallrohr in der Nähe der Beete verläuft.
- Wenn eine Regentonne regelmäßig überläuft und Wasser am Sockel steht. Ein Sammler mit Überlaufstopp kann das verhindern.
- Im Herbst vor dem ersten Frost: Dann wird der Sammler geschlossen oder auf Winterbetrieb gestellt und die Tonne geleert. Das gehört dazu, wenn Sie Ihr Haus winterfest machen.
- Im Frühjahr, wenn Sieb und Tonne gereinigt und der Sammler wieder geöffnet wird.
- Wenn ein Fallrohr erneuert wird, etwa bei einer Fassadensanierung. Dann lässt sich der Sammler gleich passend einplanen.
Gut zu wissen
- Der Regensammler muss zu Durchmesser und Material des Fallrohrs passen. Er sollte den Abfluss im Rohr nicht verengen, damit Rinne und Fallrohr auch bei starkem Regen nicht überlaufen.
- Reinigen Sie das Sieb im Sammler regelmäßig, vor allem im Herbst. Sonst setzt es sich mit Laub zu.
- Ist das Fallrohr mit einem äußeren Blitzschutz verbunden, sollte eine Fachkraft klären, ob die Verbindung nach dem Einbau erhalten bleibt. Bei älteren Fallrohren aus Asbestzement gehört jede Arbeit in die Hände eines Fachbetriebs mit entsprechender Sachkunde.
- Decken Sie die Regentonne fest ab, damit keine Kinder hineinfallen und sich keine Mücken vermehren. Eine volle Tonne ist schwer und braucht einen festen, ebenen Untergrund.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Regensammler und Fallrohrklappe?
Ein Regensammler zweigt Wasser ab und hat oft einen Überlaufstopp, sodass bei voller Tonne alles im Fallrohr weiterläuft. Eine Fallrohrklappe leitet das gesamte Wasser in die Tonne, solange sie offen ist. Ist die Tonne voll, muss die Klappe von Hand geschlossen werden, sonst läuft die Tonne über.
Wie funktioniert der Überlaufstopp?
Sammler und Tonne sind über einen Schlauch verbunden und wirken wie verbundene Gefäße. Steigt das Wasser in der Tonne bis auf die Höhe des Sammlers, fließt nichts mehr nach, und das Regenwasser läuft im Fallrohr weiter. Deshalb kommt es auf die richtige Einbauhöhe an.
Muss ich einen Regensammler anmelden?
Für einen Regensammler mit Regentonne im Garten ist eine Anmeldung in der Regel nicht nötig. Anders ist es, wenn Regenwasser im Haus genutzt werden soll, etwa für die Toilettenspülung. Dann ist die Anlage vorab beim Gesundheitsamt anzuzeigen und in der Regel auch dem Wasserversorger mitzuteilen.
Was muss ich im Winter beachten?
Schließen Sie den Regensammler vor dem ersten Frost oder stellen Sie ihn auf Winterbetrieb, und leeren Sie die Tonne. Gefriert Wasser in Sammler, Schlauch oder Tonne, können die Teile platzen. Im Frühjahr wird der Sammler wieder geöffnet.
Kann ich einen Regensammler selbst einbauen?
Liegt die Einbaustelle in Griffhöhe und ist sie vom Boden aus gut erreichbar, ist das nach der Anleitung des Herstellers oft möglich. Bei Fallrohren aus Asbestzement oder einer Verbindung zum Blitzschutz gehört die Arbeit in die Hände eines Fachbetriebs, ebenso alles, was Arbeit auf der Leiter erfordert.
Was kostet ein Regensammler?
Das hängt von Material, Rohrdurchmesser und Ausführung ab, etwa ob er ein Sieb oder einen Überlaufstopp hat, und davon, ob ein Fachbetrieb ihn einbaut. Einen belastbaren Preis erhalten Sie im Fachhandel oder über ein Angebot.
🤖 Text KI-generiert und redaktionell zusammengestellt. Noch nicht fachlich freigegeben.
