Kurz erklärt

Vögel, deren Nester und Kot an Gebäuden Schäden und Verschmutzungen verursachen können.

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Die Kurzdefinitionen sind bewusst allgemeinverständlich formuliert und ersetzen keine fachliche Prüfung oder individuelle Beratung.

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Tauben einfach erklärt

Was sind Tauben?

Tauben am Haus sind meist Stadttauben. Sie stammen von verflogenen Haus- und Brieftauben ab und gehen auf die Felsentaube zurück. Wie ihre Vorfahren an Felswänden suchen sie geschützte Nischen an Gebäuden: Simse, Mauervorsprünge, Balkone, offene Dachböden oder Lücken im Dach. Auch unter den Modulen einer Photovoltaikanlage nisten sie gern. Stadttauben sind sehr ortstreu und brüten mehrmals im Jahr.

Daneben gibt es wild lebende Arten wie Ringeltaube und Türkentaube. Sie machen am Haus selten Probleme. Ihre Nester und Gelege sind geschützt.

Warum sind Tauben ein Thema fürs Haus?

Wo Tauben sitzen und brüten, sammeln sich Kot, Federn und Nistmaterial. Das verschmutzt Fassade, Balkon und Fensterbank, kann die Dachrinne verstopfen und auf Dauer Stein- und Metallteile angreifen. Unter Solarmodulen bleiben Nester oft lange unbemerkt, und Kot auf den Modulen mindert den Ertrag.

Hinzu kommt die Hygiene. Von einzelnen Tauben geht nach bisherigem Wissen kein größeres Risiko aus als von Ziervögeln. Größere Kotmengen, etwa auf einem Dachboden, können aber Krankheitserreger, Schimmelpilze und Parasiten wie Taubenzecken enthalten. Wird trockener Kot aufgewirbelt, gelangen Erreger in die Atemluft. Zugleich schützt das Tierschutzgesetz die Tiere. Jede Abwehr muss deshalb so gestaltet sein, dass Tauben weder leiden noch sich verletzen.

Wann werden Tauben zum Thema?

  • Wenn Tauben regelmäßig an derselben Stelle sitzen, etwa auf Simsen oder dem Balkon, und sich dort Kot sammelt.
  • Bei Gurren, Flattern oder Nistmaterial unter dem Dach, auf dem Dachboden oder unter den Solarmodulen.
  • Wenn die Dachrinne verstopft oder Kot an der Fassade herunterläuft.
  • Bei einer Neueindeckung oder der Montage einer Solaranlage: Dann lassen sich Öffnungen und das Modulfeld von Anfang an tierschutzgerecht verschließen.
  • Wenn in der Nachbarschaft gefüttert wird: Futter lockt Tauben dauerhaft an. In vielen Städten ist das Füttern deshalb verboten.

Gut zu wissen

  • Am wirksamsten ist es, Nistplätze und Futterquellen zu beseitigen. Halten Sie Dachbodenfenster geschlossen und lassen Sie Lücken im Dach schließen. Bewährt haben sich stabile Gitter und straff gespannte Netze. Spikes kommen nur infrage, wenn sie stumpf sind und die Tiere nicht verletzen können. Lüftungsöffnungen an der Traufe dürfen dabei nicht dicht verschlossen werden.
  • Arbeiten auf dem Dach und an der Solaranlage gehören wegen Absturzgefahr und Strom in die Hände von Fachbetrieben. Sie bringen die Abwehr auch tierschutzgerecht an.
  • Gift und Klebepasten sind tabu. Sie fügen den Tieren vermeidbare Leiden zu und sind nach dem Tierschutzgesetz verboten, ebenso verletzende Spikes mit scharfen Spitzen.
  • Sitzen Jungtiere im Nest, darf es erst entfernt werden, wenn sie ausgeflogen sind. Tauben dürfen auch nicht eingesperrt werden, etwa durch ein verschlossenes Einflugloch. Fragen Sie im Zweifel beim Veterinäramt nach.
  • Befeuchten Sie Kot vor dem Entfernen, statt ihn trocken zu fegen, und tragen Sie Handschuhe und eine Atemschutzmaske. Größere Mengen, etwa auf dem Dachboden, lassen Sie von einem Fachbetrieb entfernen.

Häufige Fragen

Wie werde ich Tauben am Haus wieder los?

Dauerhaft hilft nur, Nistplätze unzugänglich zu machen und Futterquellen zu beseitigen. Ein Fachbetrieb kann Öffnungen verschließen und Gitter oder Netze tierschutzgerecht anbringen. Gift, Klebepasten und verletzende Spikes sind nach dem Tierschutzgesetz verboten.

Darf ich ein Taubennest entfernen?

Sitzen Jungtiere im Nest, darf es erst entfernt werden, wenn sie ausgeflogen sind, und Tauben einzusperren ist nach dem Tierschutzgesetz verboten. Nester und Gelege wild lebender Arten wie der Ringeltaube sind zudem geschützt. Ob und wie Sie bei Stadttauben vorgehen dürfen, klären Sie am besten mit dem Veterinäramt oder einem Fachbetrieb.

Ist Taubenkot gefährlich?

Größere Mengen können Krankheitserreger, Schimmelpilze und Parasiten enthalten, die beim Aufwirbeln von trockenem Kot in die Atemluft gelangen. Befeuchten Sie Kot deshalb vor dem Entfernen, tragen Sie Handschuhe und Atemschutz und lassen Sie große Mengen von einem Fachbetrieb entfernen. Bei Beschwerden nach dem Kontakt wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Wie schütze ich meine Solaranlage vor Tauben?

Am besten wird das Modulfeld schon bei der Montage rundum lückenlos verschlossen, ohne die Hinterlüftung einzuschränken. Nachträglich übernimmt das ein Fachbetrieb, der vorher sicherstellt, dass keine Tiere, vor allem keine Jungtiere, eingeschlossen werden. Klären Sie außerdem, dass die Befestigung die Garantie der Module nicht gefährdet.

Was kostet eine Taubenabwehr?

Das hängt davon ab, wie viele Stellen gesichert werden müssen, wie gut sie erreichbar sind und ob vorher Kot und Nester entfernt werden müssen. Bei Arbeiten auf dem Dach kommt der Aufwand für die Absturzsicherung hinzu. Einen belastbaren Preis gibt es erst nach einer Besichtigung und einem Angebot.

Zahlt die Versicherung Schäden durch Tauben?

Verschmutzungen und Schäden durch Taubenkot sind in der Regel nicht versichert. Ob Schäden durch Tiere, etwa an den Leitungen einer Solaranlage, mitversichert sind, hängt vom Vertrag ab. Was gilt, steht in Ihren Vertragsbedingungen.

🤖 Text KI-generiert und redaktionell zusammengestellt. Noch nicht fachlich freigegeben.

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