Ausführlich erklärt
Ameisen einfach erklärt
Was sind Ameisen?
Ameisen sind Insekten, die in Staaten mit einer oder mehreren Königinnen leben. Am Haus ist meist die Schwarze Wegameise gemeint. Ihre Nester liegen draußen, gern in sandigem Boden, unter Platten oder im Rasen. Auf der Suche nach Süßem und Eiweiß kommen die Tiere ins Haus. Finden sie eine Quelle, markieren sie den Weg mit einer Duftspur, und es entsteht eine Ameisenstraße.
Einige Arten nisten dagegen in Gebäuden, etwa die Braune Wegameise, die Glänzendschwarze Holzameise und Rossameisen. Sie legen ihre Nester bevorzugt in morschem, feuchtem Holz an, aber auch in Dämmstoffen wie Styropor. Holz fressen sie nicht, sie höhlen es nur für ihre Nester aus. Hinzu kommen eingeschleppte Arten wie die Große Drüsenameise, die riesige Kolonien über mehrere Grundstücke bilden kann.
Warum sind Ameisen ein Thema fürs Haus?
Meist sind Ameisen nur lästig. Sie laufen über Arbeitsflächen und können Lebensmittel verunreinigen. Draußen graben Wegameisen ihre Nester in den Sand unter Platten und Pflaster. Platten einer Terrasse oder eines Wegs können sich dadurch absenken, und in den Fugen erscheinen kleine Sandhäufchen.
Ernster ist ein Nest im Gebäude. Holzbewohnende Arten besiedeln in der Regel kein intaktes Bauholz, sondern Holz, das durch Pilze oder Insekten vorgeschädigt ist. Ein Befall kann deshalb ein Hinweis auf feuchtes oder geschädigtes Holz sein, etwa im Dachstuhl, in Balken oder Dielen. Auch eine Wärmedämmung kann durch Nester beschädigt werden. Dann muss auch die Ursache behoben werden.
Wann werden Ameisen zum Thema?
- Bei Ameisenstraßen in Küche, Vorratsraum oder an Tiernäpfen, besonders im Frühjahr.
- Wenn sich Platten senken oder sich auf Terrasse und Wegen immer wieder Sand aus den Fugen häuft.
- Wenn geflügelte Ameisen im Haus schwärmen, je nach Art zwischen Mai und August. Das kann auf ein Nest im Gebäude hinweisen.
- Bei Holzspänen, Holzstaub oder feinem Nagematerial an Fugen, Balken, Dielen oder Verkleidungen.
- Bei auffallend vielen Ameisen, die mehrspurige Straßen bilden und auch auf Nachbargrundstücken unterwegs sind.
Gut zu wissen
- Vorbeugen hilft am meisten: Lebensmittel gut verschlossen aufbewahren, Krümel und Futterreste entfernen, Risse und Fugen an Türen, Fenstern und Mauerwerk schließen. Blumentöpfe und Kaminholz sollten Sie vor dem Hereinholen kontrollieren.
- Gerüche wie Zimt, Zitrone, Lavendel oder ein Essigreiniger können die Duftspur stören. Das hilft, wenn überhaupt, nur früh und vorübergehend. Entscheidend ist, die Futterquelle zu finden und zu beseitigen.
- Ameisenköder sind Biozidprodukte. Verwenden Sie sie nur nach Gebrauchsanweisung und außer Reichweite von Kindern und Haustieren.
- Bei einem Nest in Wand, Holz oder Dämmung und bei sehr großen Kolonien eingeschleppter Arten gehört die Bekämpfung in die Hände eines Fachbetriebs, bei Holzschäden auch von Bausachverständigen. Ob Holz zu feucht ist, zeigt eine Feuchtemessung.
- Die Rote Waldameise und weitere Waldameisen sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Ihre Nesthügel dürfen nicht zerstört werden.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Wegameisen und Holzameisen?
Die Schwarze Wegameise nistet draußen im Boden und kommt nur zur Nahrungssuche ins Haus. Holzbewohnende Arten wie die Braune Wegameise, die Glänzendschwarze Holzameise oder Rossameisen legen ihre Nester dagegen in morschem Holz oder in Dämmstoffen an, auch im Gebäude. Welche Art es ist, bestimmt ein Fachbetrieb.
Warum kommen Ameisen ins Haus?
Meist suchen sie Nahrung, vor allem Süßes und Eiweiß. Hat eine Ameise eine Quelle gefunden, folgen ihr weitere über eine Duftspur. Beseitigen Sie deshalb zuerst Krümel, offene Vorräte und Futterreste.
Was hilft gegen Ameisen im Haus?
Zuerst sollten Sie die Futterquelle finden und beseitigen und Eintrittsstellen verschließen. Reicht das nicht, können Ameisenköder helfen, die Sie genau nach Gebrauchsanweisung verwenden. Bei einem anhaltenden Befall holen Sie einen Fachbetrieb.
Woran erkenne ich, dass Ameisen Holz im Haus schädigen?
Hinweise sind Holzspäne oder Holzstaub, feines Nagematerial an Fugen und Ritzen und geflügelte Ameisen, die im Haus schwärmen. Weil solche Arten meist vorgeschädigtes, feuchtes Holz besiedeln, sollten Fachleute Holz und Feuchtigkeit prüfen. Sind tragende Bauteile befallen, müssen die befallenen Hölzer in der Regel ersetzt werden.
Darf ich einen Ameisenhaufen im Garten entfernen?
Nesthügel der Roten Waldameise und anderer Waldameisen sind besonders geschützt und dürfen nicht zerstört werden. Auch andere Ameisen dürfen nach dem Bundesnaturschutzgesetz nicht ohne vernünftigen Grund getötet werden. Oft reicht es, die Tiere vom Haus fernzuhalten, und bei Fragen hilft die untere Naturschutzbehörde.
Zahlt die Versicherung Schäden durch Ameisen?
Schäden durch Insekten an Holz oder Dämmung gehören in der Regel nicht zu den Gefahren, gegen die eine Wohngebäudeversicherung schützt. Was in Ihrem Fall gilt, steht in Ihren Vertragsbedingungen.
🤖 Text KI-generiert und redaktionell zusammengestellt. Noch nicht fachlich freigegeben.
