Kurz erklärt

Geschlossener Gebäudeteil oder separates Gebäude zum Abstellen von Fahrzeugen.

Ausführlich erklärt ↓

Die Kurzdefinitionen sind bewusst allgemeinverständlich formuliert und ersetzen keine fachliche Prüfung oder individuelle Beratung.

Ausführlich erklärt

Garage einfach erklärt

Was ist eine Garage?

Eine Garage ist ein geschlossener Raum zum Abstellen von Fahrzeugen. Sie kann an das Wohnhaus angebaut, in das Haus integriert oder als eigenes Gebäude auf dem Grundstück errichtet sein. Verbreitet sind gemauerte Garagen und Fertiggaragen aus Beton oder Stahl. Anders als ein Carport ist sie rundum geschlossen und wird mit einem Tor verschlossen.

Viele Garagen dienen nicht nur dem Auto. Dort stehen Fahrräder, Gartengeräte, Reifen oder Werkzeug. Dazu kommen oft ein elektrischer Torantrieb, Steckdosen oder eine Ladestation für ein Elektroauto. Damit hat die Garage eigene Technik und eigene Risiken.

Warum ist sie wichtig?

In der Garage kommen viele brennbare Dinge zusammen: Fahrzeuge, Kraftstoff, Akkus, Reifen und Gartengeräte. Bei einer angebauten Garage sind Wand und Tür zum Wohnhaus deshalb Teil des Brandschutzes. Was gelagert werden darf und welche Anforderungen an Wände und Türen gelten, regeln Landesbauordnung und Garagenverordnung des jeweiligen Landes. Für Kraftstoffe gelten Mengengrenzen. Akkus von E-Bikes oder Werkzeugen sollten nicht unbeaufsichtigt geladen werden, weil sich ein Batteriebrand schnell ausbreiten kann.

Viele Zufahrten haben Gefälle zur Garage hin. Bei Starkregen kann Wasser dann unter dem Tor hindurch hineinlaufen und, wenn die Garage an das Haus anschließt, weiter in Keller oder Flur. Eine Entwässerungsrinne vor dem Tor fängt es ab. Garagen mit Flachdach brauchen zudem freie Abläufe und eine dichte Abdichtung, sonst dringt Wasser in Decke und Wände.

Wann wird sie zum Thema?

  • Wenn das Garagentor klemmt, laut läuft oder schief öffnet. Dann sollte ein Fachbetrieb es prüfen.
  • Wenn eine Ladestation für ein Elektroauto kommen soll. Leitung, Absicherung und die Anmeldung beim Netzbetreiber übernimmt eine Elektrofachkraft.
  • Bei Wasser oder Feuchtigkeit, etwa nach Regen, durch ein undichtes Dach oder als Kondenswasser an Wänden und Decke im Winter.
  • Wenn die Garage anders genutzt werden soll, etwa als Werkstatt, Hobbyraum oder Wohnraum.
  • Beim Neubau oder Ersatz einer Garage und beim Hauskauf, wenn unklar ist, ob die vorhandene Garage genehmigt wurde.

Gut zu wissen

  • Lassen Sie einen Motor nie bei geschlossenem Tor laufen. Abgase enthalten giftiges Kohlenmonoxid, das man weder sieht noch riecht.
  • Elektrische Torantriebe haben Sicherheitseinrichtungen, etwa eine Kraftbegrenzung oder eine Lichtschranke, die das Tor bei einem Hindernis stoppen. Testen Sie sie nach den Angaben des Herstellers. Arbeiten an Federn, Seilen und Antrieb gehören wegen der hohen Spannkräfte in die Hände eines Fachbetriebs.
  • Ob eine Garage genehmigt werden muss, regelt die Landesbauordnung. Kleinere Garagen sind in vielen Ländern verfahrensfrei, müssen aber trotzdem Bebauungsplan und Abstandsregeln einhalten. Klären Sie das vorher mit dem Bauamt.
  • Ob und wie ein Bodenablauf in der Garage angeschlossen werden darf, regelt die Entwässerungssatzung der Gemeinde. Liegt er tiefer als die Straße, braucht er eine Sicherung gegen Rückstau.
  • Halten Sie Tor und Verbindungstür zum Haus geschlossen. Sonst wird die Garage leicht zum unbemerkten Weg ins Haus.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Garage und Carport?

Eine Garage ist rundum geschlossen und hat ein Tor. Ein Carport ist überdacht, aber meist seitlich offen. Er schützt weniger vor Witterung und Diebstahl, ist dafür gut belüftet, sodass Fahrzeuge schneller abtrocknen.

Brauche ich für eine Garage eine Baugenehmigung?

Nach den Landesbauordnungen vieler Länder sind kleinere Garagen bis zu einer bestimmten Größe verfahrensfrei. Bebauungsplan, Abstandsflächen und Regeln zur Grenzbebauung gelten aber trotzdem. Klären Sie das mit dem Bauamt, bevor Sie bestellen oder bauen.

Was darf ich in der Garage lagern?

In privaten Garagen sind Fahrräder, Reifen oder Gartengeräte in der Regel zulässig, solange der Stellplatz nutzbar bleibt. Für Kraftstoffe und andere brennbare Stoffe gelten Mengengrenzen. Die genauen Regeln stehen in der Garagenverordnung Ihres Landes, im Zweifel hilft das Bauamt.

Darf ich meine Garage zu Wohnraum umbauen?

Das ist in der Regel eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung. Wohnraum muss Anforderungen etwa an Belichtung, Raumhöhe, Wärmeschutz und Brandschutz erfüllen, und die Gemeinde kann verlangen, dass der wegfallende Stellplatz ersetzt wird. Klären Sie das vorher mit dem Bauamt.

Ist die Garage über die Wohngebäudeversicherung versichert?

Das hängt vom Vertrag ab: Angebaute Garagen gehören häufig zum versicherten Gebäude, freistehende müssen oft ausdrücklich genannt sein. Für Dinge, die in der Garage stehen, kann die Hausratversicherung zuständig sein. Was gilt, steht in Ihren Vertragsbedingungen.

Was kostet eine Garage?

Das hängt davon ab, ob eine Fertiggarage aufgestellt oder gemauert wird, von Größe, Fundament und Tor und von der Ausstattung wie Strom oder Ladestation. Einen belastbaren Preis gibt es erst nach einer Planung und einem Angebot.

🤖 Text KI-generiert und redaktionell zusammengestellt. Noch nicht fachlich freigegeben.

Erstgespräch

Welche Risiken hat mein Eigenheim?

Eine kurze Einschätzung, unverbindlich und kostenlos.

Nach oben scrollen